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Das rekordverdächtige Schneetreiben setzte sich auch am Abend fort. Einige Helfer, die den ganzen Tag bei den Vorbereitungen geholfen hatten, fuhren zum Umziehen und Aufwärmen nach Hause - und kamen nicht wieder. So erging es Johannes und Dominik, und auch Richard mußte oben in Freiamt bleiben. Eingeschneit, Stromausfall, kein Fortkommen mehr. Dafür kämpften sich einige Unerschrockene durch, sogar aus dem benachbarten Elsaß und aus Sinzheim. Zahlenmäßig stark vertreten waren wohl die "Hansele" aus Emmendingen... !!
Die Jungs ließen sich auf jeden Fall den Spaß nicht verderben. Eifrig wurde für den Wettbewerb geübt. Zur Stärkung gab es Flammkuchen, bzw. Wurst mit Pommes. Die Kuchentheke war mit den leckersten Backwerken gefüllt und an heißen und kalten Getränken herrschte kein Mangel. Elli und Hubert hatten mit Ferdinand alles aufgebaut und vorbereitet, unterstützt wurden sie von Andrea, Heidi und Fränzi. Hubert sorgte mit seiner musikalischen Untermalung für die richtige Stimmung.
Dann hieß es irgendwann - Start zum Wettbewerb. Jeder Teilnehmer hatte 5 Versuche, der beste wurde gewertet. Neun Starter hatten sich gemeldet. Bewaffnet mit Stoppuhr, Regenschirm und Schreibgerät stellten sich Netti und Roland in den Eiswind auf den Hausberg, damit sie auch sehen konnten, wo die Scheiben landeten. Gemessen wurde die Flugzeit.
Stefans Scheibe flog am weitesten, jedenfalls innerhalb des Wettbewerbes. Dafür erhielt er im Rahmen der Siegerehrung von Bernd die Siegerscheibe verliehen. Diese wurde von Günther entworfen und lackiert, von seinem Enkel beschriftet. Überhaupt muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass entgegen anders lautender Zusagen die gestifteten Sachpreise überwiegend von der Familie Bühler/Zimmermann/Meier sowie vom Neukauf in Herbolzheim stammten. Aber vielleicht wird dann bei nächster Gelegenheit die Auswahl umso reichhaltiger...
Nach der Siegerehrung leerte sich der Saal schnell - und die meisten kamen gleich wieder herein, weil sie Hilfe brauchten, um aus dem Graben neben der Straße herauszukommen. Für die letzten Mohikaner verzögerte sich der Heimweg dann um drei Uhr morgens, weil sie noch Starthilfe leisten mussten...
Am Sonntag ab 10.30 Uhr hieß es dann aufräumen und alles versorgen. Elli und Hubert waren wieder die ersten, unterstützt von Bernd und später noch von Thomas.
08.03.06 / webmaster