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06.09.2006 9:25

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3. Lauf zur TSG-Meisterschaft 2006 in Hammelbach/Schlierbachtal  

       Fotos

TSG-Stand der AMC-Fahrer

Nachdem am Samstag über dem Steinbruch in Fürth-Erlenbach ein gewaltiges Unwetter niederging, waren an diesem Sonntag Morgen nur 45 Fahrer am Start. Staus vor den Sektionen gab es somit fast keine, die 3 Stunden Fahrtzeit reichten aus.

Folgende AMC-Fahrer waren dabei: In Klasse 6 die Brüder Alexander und Benjamin Zimmermann und Patrick Huser, in Klasse 5 Kevin Gallas und in Klasse 8 Bernd Huser.

Die Sektionen sind traditionell verteilt im Wald und im Steinbruch. Die Waldsektionen waren sowohl für die Rot- wie auch für die Schwarz-Fahrer eine Herausforderung in Sachen enge "Bögele" in Kombination mit dem laubbedeckten Waldboden und den vielen Baumstämmen. In den Steinbruchsektionen waren vor allem Hangkehren und Steilauffahrten angesagt und auch hie und da mal ein größerer Stein zu überwinden.

Die "Roten" wurden wieder von Tobias betreut. Benjamin scheint Nerven zu entwickeln und Tobis Hilfestellungen am besten umzusetzen. Er fuhr konzentriert seine Runden (5 - 0 - 2 - 0) und hatte am Ende mit 7 Punkten den 1. Platz sicher in der Tasche.

Patrick schusselte am Anfang ziemlich durch die Sektionen. Er hätte eigentlich das Zeug gehabt, heute einen Sieg heimzufahren. Gerade die Waldsektionen waren echte Parade-Sektionen für ihn. Die engen Kürvchen und die Baumstämme, das ist eigentlich sein Metier. Aber auch hier sollte er halt zumindest in der ersten Runde wenigstens einmal die Sektion ablaufen und nicht blindlings reinfahren! Trotzdem schaffte er es noch, mit unglaublichen 21 Punkten (5 - 11 - 3 - 2) als Dritter aufs Podest zu steigen.

Ein bißchen hat ihm dazu auch Alex verholfen. Dieser hatte in der vorletzten Runde glatt eine Sektion ausgelassen - und wurde deshalb mit 23 Punkten Vierter (4 - 5 - 12 - 2). Das wird ihm - und allen anderen - hoffentlich eine Lehre sein. Bei den vielen ähnlichen Sektionen und freier Sektionswahl kann das leicht passieren. Aber bevor die Karte abgegeben wird, könnte ein Kontrollblick nicht schaden!

Die Schwarz-Fahrer fuhren in denselben Sektionen, aber die Auffahrten waren höher, die Kurven zahlreicher und ihre Spur war natürlich erheblich enger. Die Abstände zwischen den Bäumen reichten teilweise wirklich gerade so aus, um ganz knapp noch mit dem Vorderrad am Stamm entlangzufahren. Dazu kam, dass auf dem nassen Waldboden schnell die Spur verrudert war, wenn jemand irgendwo hängenblieb. Dann war es ganz schön knifflig, die Ruhe zu bewahren und Zentimeter um Zentimeter den Bogen zu kriegen, ohne dass das Hinterrad - oder noch schlimmer das Vorderrad - wegrutschte. Die Hänge in den Steinbruchsektionen waren teilweise glitschig. Da war eine ruhige, aber beherzte Gashand gefragt, um bis ganz nach oben zu kommen.

Bernd konnte heute seine Paradedisziplin voll ausspielen - die engen Kurven. Die fährt er so unglaublich eng, und das noch mit einem manchmal so "störrischen" Gefährt. Auch die Baumstämme waren keine besondere Mutprobe, wenngleich die Kombination von beidem noch eine Trainingseinheit wert wäre. Er steigerte sich kontinuierlich, wie der Blick auf seine Rundenergebnisse zeigt: 3 - 2 - 1 - 0. Mit insgesamt 6 Punkten kam er souverän auf den dritten Platz.

Für Kevin waren die Anforderungen ähnlich. Er hatte den Vorteil des kürzeren Radstandes, was ihm die Kurvenarbeit etwas erleichterte. Auch er fuhr konzentriert und fast fehlerfrei (mit viel Glück), bis ihm ein ärgerlicher Patzer in der zweiten Runde eine Fünf ein- und ihn wieder voll aus der Fassung brachte. Nach einer kurzen Pause fand er wieder zu seiner Konzentration zurück. Seine Runden: 0 - 5 - 0 - 1. Damit hatte auch er am Ende 6 Punkte auf seinem Konto - und wurde knapper, aber überglücklicher Sieger in der Klasse 5.

Die Nachmittagsklassen fuhren in anderen Sektionen - und zum Teil in anderen Welten. Da ging es über tonnenschwere Riesenfelsbrocken, und natürlich immer wieder die Waldhänge vor allem hinauf. Über Wurzelgeflechte, Baumstämme, die noch in die Steilauffahrt eingebaut waren, steile Kurvenauffahrten auf dem losen Waldboden. 1001 Möglichkeiten, dass das Hinterrad wegrutscht, durchdreht, seitwärts ausbricht, dass man an Kanten hängenbleibt, weil man zu zaghaft am Gasgriff schraubte... Tobias hatte in der ersten Runde Mühe mit dem ungewohnten Waldboden. 20 Strafpunkte zeigen, dass er kopfmäßig noch nicht so recht in dieser Klasse angekommen ist. Dabei kann er auch solche Sektionen elegant und souverän, mit teilweise atemberaubenden Einlagen fahren. Nur das Selbstvertrauen, das muss noch etwas wachsen. Er steigerte sich in der zweiten Runde auf 11 und in der dritten Runde auf 4 Punkte. In der letzten Runde konnte er diesen Trend nicht ganz fortführen, zwei Dreier und da und dort noch ein Fuß - das ergab eine 8er-Runde. Mit 43 Punkten wurde er 6. Aber er hat gezeigt, dass es geht.

Richard Gerber startete in der Klasse 7, fiel aber nach der 2. Runde aus.

Für die AMC-Mannschaften bedeutet dies folgende Punkteentwicklung:

AMC 1 hatte in den ersten beiden Läufen 79 Wertungspunkte gesammelt. Heute kamen dazu von Bernd und Patrick je 15 und von Tobias 10. Das ergibt einen Zwischenstand von 119 Punkten.

AMC 2 hatte 75 Punkte aus den ersten beiden Läufen auf dem Konto. Heute kamen von Benni und Kevin je 20 und von Alex 13 dazu. Mit 128 Punkten hat damit die Mannschaft AMC 2 im vereinsinternen Wettstreit wieder leicht die Nase vorn.

Die Trainingsarbeit zeigt erfreuliche Erfolge - und die Wettbewerbe zeigen, was trainiert werden muss. Am Dienstag wieder - ab 18.00 Uhr...!

21.05.06/webmaster