

Die Sektionen in Hornberg waren traditionell anspruchsvoll - vor allem mit dem lockeren Waldboden, den versteckten Wurzeln und dem steilen Gelände haben manche Fahrer zu kämpfen. Wo kann man auch noch trainieren, sich in nicht enden wollenden Hangkehren den Steilhang hinaufzuwinden...? In der dritten Runde verschlechterten sich allerdings die Bedingungen, denn die Sektionen waren teilweise ausgefahren und rutschiger.
In Klasse 6 ging Marco Bühler an den Start. Mit wenig Training fuhr er den ganzen Wettbewerb durch - eine gute Verbesserung und sicher Ansporn für weiteres intensives Training.
In Klasse 5 starteten Patrick Huser und Kevin Gallas. Patrick fuhr konstant und kontrolliert zwei Runden mit 29, die dritte Runde mit 25 Punkten. Kevin startete mit einer 8er Runde, verbesserte sich auf 4, aber in der dritten Runde forderten verdreckte Steine, glitschige Wurzeln und ausgefahrene Hänge sowie die Anstrengung ihren Tribut: 9 Punkte in Runde 3. Aber am Ende wird zusammengezählt - und die 21 Punkte reichten für den Tagessieg in dieser Klasse.
In Klasse 9 fuhren Manfred Bühler und Bernd Huser. Manfred - wie Sohn Marco - ohne große Trainings- oder Wettbewerbspraxis, knallte gleich zu Beginn eine 2er-Runde hin und brachte damit die Fachwelt zum Staunen. Auch mit den 9 Punkten aus Runde 2 lag er noch gut im Rennen. Doch in der dritten Runde ließ die Konzentration und die Kondition nach und auch in der roten Spur wurde es schmieriger und schwieriger. Mit den 17 Punkten aus dieser Runde rutschte er auf den 13. Platz ab. Bernd Huser fuhr wie gewohnt konzentriert und kämpfte um jeden Punkt. 3 Punkte in Runde 1 - in Runde 2 6 Punkte und wieder eine 3er-Runde zum Abschluß - angesichts der Hindernisse in der roten Spur war das eine saubere Leistung mit der alten Montesa. Diese hat Charakter gezeigt und durchgehalten, ihr Getriebe hat erst nach dem Wettbewerb jeglichen Dienst versagt.
In Klasse 4 startete Sven Strutz. Schon in der ersten Runde lag er vorn - und den Vorsprung konnte er halten. Punktgleich mit dem Zweiten, aber 5 Sektionen mehr als dieser genullt - stand er auf dem Treppchen ganz oben - völlig ausgepowert, aber glücklich.
Rolf Gebhardt zeigte, dass man immer noch mit ihm rechnen muss - auch wenn er kaum Zeit zum Trainieren hat. Er begann mit 8 und 7 Punkten, und in Runde 3 reichte die Kraft nicht, um die erschwerten Bedingungen auszugleichen - 15 Punkte. Mit insgesamt 30 Punkten kam er auf Platz 8, was angesichts der vor ihm platzierten trainings- und wettbewerbsgeübten Fahrer ein sehr gutes Ergebnis ist.
Für Tobias lief es nicht optimal in den steilen Gebirgssektionen des Nachmittags.Der lockere Waldboden paßt nicht recht zu seinem Fahrstil, und die Sektionen waren schwer. Nur die beiden besten Fahrer in dieser Klasse waren mit ihren Punkten bei 31 und 33, schon ab dem 3. Platz ging es in die Fünfziger. Tobias kam mit 27-20-29 auf Platz 12.
In der Königsklasse zeigte Christian Gebhardt, dass man das Trialen nicht so schnell verlernt. Ohne Training trat er an - und mußte sich nur durch Steffen Ulzheimer und Gernot Walter auf den 3. Platz verweisen lassen. Nach 17 Punkten in der ersten Runde konnte er sich in Runde 2 mit 5 Punkten erheblich steigern. Doch in der 3. Runde wurden es 20, was vor allem auf technische Probleme zurückzuführen ist.
Für die Tabellenplätze heißt das:
Klasse 3: Tobias Huser weiterhin auf Platz 3
Klasse 5: Kevin Gallas weiterhin auf Platz 1
Klasse 9: Bernd Huser weiterhin auf Platz 1
Die AMC-Mannschaft hat sich nach meinen Berechnungen auf Platz 2 vorgekämpft - vor Hammelbach 2 und Köngen 1.
18.06.07 / webmaster