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17.07.2009 21:40

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TSG-Lauf in Biberach am 06.04.08         Fotos 

Der Auftakt in die TSG-Meisterschaft 2008 fand an dem Ort statt, wo die Saison 2007 ihren Abschluß fand: beim AMC Biberach.

Nach der kurzen Aufheiterung am Samstag Abend regnete, nein schüttete es in der Nacht zum Sonntag nochmal richtig, es war kalt und stürmisch - Aprilwetter eben. Und so blieb es auch den ganzen Tag. Schnee- und Graupelschauer wechselten mit sonnigen Aufheiterungen, alles war glitschig und matschig.

Zu den AMC-Fahrern des Vortags gesellten sich noch Christian und Rolf Gebhardt sowie Bernd Huser. Früh antreten mussten nur Bernd und Patrick. Der Start für die Schwarzen und Roten war um 9.00 Uhr.

Patricks Rundenergebnisse mit 15 - 4 - 12 - 8 spiegeln ein bißchen die Verhältnisse wieder. Bei aller Konzentration klappte nicht immer alles so wie in der Runde vorher, schnell war eine Fünf eingefahren, wenn einem die Schneeflocken vor der Nase rumtanzten. Doch so erging es auch vielen anderen und deshalb wurde Patrick 5. in der Tageswertung und für die TSG-Wertung erhält er 17 Punkte - ein verdienter Erfolg.

Bernd war durch nichts aus der Ruhe zu bringen - selbst der abgefahrene Hinterreifen brachte noch genügend Halt, um mit 1 - 1 - 4 - 1 - 1  souverän auf Platz 1 zu fahren. Gratulation!

Am Nachmittag fuhren Tobias und Christian in Klasse 2. Die Rundenergebnisse zeigen, dass es offenbar von Runde zu Runde schwerer wurde, die zahlreichen Hindernisse in den jeweiligen Sektionen fehlerfrei zu überwinden. Christian konnte mit 14 - 21 - 23 - 26 Platz 5 in der Tageswertung und 13 Punkte für die TSG-Wertung einfahren. Tobias verkaufte sich mit 25 - 26 - 26 - 35 auch nicht schlecht und wurde 10. in der Tageswertung und erhält 8 Punkte für die TSG-Wertung. Super - weiter so!

Rolf kämpfte sich durch die grüne Spur und hatte in Runde 1 nur 5 Punkte gesammelt. In Runde 2 kamen 17, in Runde 3 12 und in Runde 4 11 Punkte dazu. Das reichte für Platz 7 in einem Starterfeld mit vielen starken Fahrern. Glückwunsch!

Kevin war nach der ersten Runde total unzufrieden mit den 14 Punkten - wie sich später heraus stellte, war dies aber die beste erste Runde der ganzen Klasse. In Runde 2 wurden es 25 Punkte, auch für ihn lagen Glück und Pech bei diesen Bedingungen teilweise ganz nah beisammen. Die beiden letzten Runden konnte er jeweils mit 15 Punkten beenden und hat somit eine ziemlich stabile Leistung gezeigt und wurde 4. Prima!

Patrick hatte sich offenbar am Vormittag noch nicht genug ausgetobt und ging in Klasse 4 nachmittags noch einmal an den Start - außer der Wertung und zu Trainingszwecken. Er ist den Wettbewerb mit 36 - 28 - 29 - 25 zu Ende gefahren. Freiwillig und das bei diesem Wetter! Respekt und Hut ab!

Was Kraft, Körpergröße und Erfahrung ausmachen, zeigt der direkte Vergleich der Punkte zwischen Klasse 4 und Klasse 7 und auch zwischen Klasse 5 und 8. Die alten Hasen konnten in beiden Fällen trumpfen, und den Jungen wurde bewußt, wie schnell die Muckis schlapp machen und wie kräftezehrend ein Wettbewerb unter diesen Bedingungen ist.

Für alle Fahrer kam erschwerend hinzu, dass aufgrund der langen Durchfahrtszeiten pro Sektion in den beiden höchsten Klassen sich an den letzten Sektionen lange Staus bildeten. Ein Großteil der Fahrer stand zweimal je eine dreiviertel Stunde vor Sektion 7 bzw. 8 und konnte erst nach über fünf Stunden Fahrtzeit die letzte Karte abgeben.

Bei der Siegerehrung waren nicht mehr viele Fahrer anwesend. Getrieben von der Sorge, wie Wohnmobil oder Wohnwagen wieder aus dem zerwühlten und matschigen Fahrerlager rauskommen, eilten die meisten sofort zu ihrem rollenden Heim und machten sich ans Einräumen. Ein Radlader und ein Unimog waren den ganzen Nachmittag und Abend pausenlos am ziehen und zerren, bis auch die Letzten heil und problemlos wieder asphaltierten Boden unter den Rädern hatten und spät am Abend die Heimfahrt durch Schnee- und Graupelschauer antreten konnten.

09.04.08 / webmaster