Nach der Aufwärmphase beim Arbeitsdienst am Vormittag und einer Stärkung in der Mittagspause wurden die Mopeds flott gemacht. Am Südhang des höchsten Walles bot der Untergrund trotz Dauerfrost genügend Grip, um Hangkehren zu üben. Formvollendet demonstrierte Johannes, wie die perfekte Trialhaltung in jeder Phase der Kehre auszusehen hat. Einer nach dem anderen versuchte, die Kreise immer enger zu ziehen. Kevin wollte einmal kurz den Adrenalinspiegel der Anwesenden testen. Am Scheitelpunkt der Kehre würgte er den Motor ab und folgte den Gesetzen der Schwerkraft nach unten. Doch leider nicht nur er - sondern auch sein Moped, welches dann recht weich und sanft mit der Kante der Motorschutzplatte auf Kevins Oberschenkel landete. An dieser Prellung wird er noch eine ganze Weile Freude haben... Jens ging ruhig an die Sache ran, fand rasch die nötige Sicherheit und drehte bald souverän seine Runden. Doch nach einer kurzen Verschnaufpause ging das Training wieder munter weiter. Die Kehren wurden trotz des immer matschiger werdenden Untergrundes noch enger, aus den Kehren wurde eine Acht und für diejenigen, denen auch das noch zu langweilig war, führte Johannes die Wende auf dem Hinterrad vor - am Hang natürlich. Tobias war schon sehr nahe dran, auch wenn er noch ein bißchen Mut und Vertrauen fassen muß, um den Oberkörper noch weiter talwärts zu drehen.
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Alex kämpfte mit sich und der Maschine, hatte anfangs nicht die optimale Einstellung zur Aufgabe - doch auch er strahlte aus allen Knopflöchern, als die Kehre in die eine wie in die andere Richtung klappte. Die Haltung machts! Benni wollte auch das Vorderrad lüpfen - und hatte mehrfach Glück, dass ihn seine Maschine nicht rücklings abwarf. Die Übung wird es bringen... Auch die Steilauffahrt den ganzen Hang hinauf, egal ob 250er oder 80er Maschine, wurde geübt. Erst mit Anlauf und mehr im Cross-Stil, dann aus der glibbrigen Kurve heraus, mit genau dem richtigen Dreh am Gas, bis nach oben. Selbst der Jüngste hat es geschafft - Johannes, Tobias, Alex und Benni verteilten sich zur Sicherheit als Fänger entlang der Auffahrt, doch Kevin kam aus eigener Kraft hinauf. Trotz der eisigen Außentemperatur konnte man da hinten vor Anstrengung rote Köpfe sehen. Kalt war es niemand, und als die Sonne in den Nebelschwaden unterging, haben alle Teilnehmer wieder viel Erfahrung gesammelt und ihre Fahrtechnik ein gutes Stück verbessern können. Am nächsten Samstag geht's weiter... 15.01.06/webmaster |
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